
Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind unsere „Zukunftserfinder“ in Nordrhein-Westfalen – ihre Ideen sind unsere bedeutendste Ressource. Damit diese Potenziale genutzt werden können, unterstützt die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen interessierte Gründerinnen und Gründer durch gezielte Fördermaßnahmen.
Wir haben das Ziel, alle Talente und Potenziale im Land zu nutzen und Chancen durch Wissen zu schaffen. Dazu gehört auch, unternehmerisches Know-how für Unternehmensgründungen zu vermitteln, die Interessierten nicht mit ihren Ideen allein zu lassen und auf die eigene Infrastruktur zu beschränken.
Wir wissen: „Von der Hochschule in die berufliche Selbstständigkeit“ ist ein guter Weg zur Umsetzung von neuen Produkt- und Dienstleistungsideen – oft in technologie- und wissensintensiven Branchen. Diese Unternehmen wachsen in der Regel besonders schnell und schaffen besonders nachhaltig Arbeitsplätze – sie sind im besten Sinne des Wortes „innovativ“.
Innovationen sind nicht nur technologische Neuerungen. Innovationen sind auch gleichzeitig neue Verfahren und Lösungsstrategien für sämtliche gesellschaftlichen Bereiche – von der Wirtschaft über das Arbeitsleben bis hin zum Umweltschutz – mit dem Menschen im Mittelpunkt. Mit derartigen Innovationen schaffen wir ein Fundament für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg und zukunftsfähige Arbeitsplätze – und damit für verantwortbares Wachstum, Wohlstand und steigende Lebensqualität.
Man sagt, Innovationen könne man nicht bezahlen. Aber man kann sie belohnen – und fördern. Das Wirtschafts- und das Innovationsministerium unterstützen deshalb gemeinsam unter dem Titel „Gründung.NRW“ elf regionale Verbundprojekte, die für eine gründungsfreundliche Infrastruktur sorgen sollen. Hierzu gehören z.B. erschwingliche Beratungs- und Qualifizierungs-, aber auch Vernetzungsangebote. Die Projekte werden gemeinsam von unterschiedlichen Institutionen wie Hoch-schulen, Technologiezentren oder Wirtschaftsförderungseinrichtungen durchgeführt. Die Kooperation des small business management der Universität Duisburg-Essen und der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg mit dem Projekt GRIID (Gründungsinitiative Innovation Duisburg) ist eines davon. Seit 1999 schafft das sbm den „Nährboden für blühendes Unternehmertum“.
Ich wünsche dem sbm, seinem Team und den unterstützten Firmen eine lange und erfolgreiche Fortsetzung dieser Arbeit.
Svenja Schulze
Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen